Nährstoffe / Aminosäuren / L-Arginin – Semi-essenzielle Aminosäure

L-Arginin

Holographische Darstellung von Mann in roter Farbe beim Sport. Darstellung von Durchblutung, Gefäßgesundheit und sportlicher Leistung

Was ist L-Arginin und warum ist es wichtig?

L-Arginin ist eine bedingt essenzielle proteinogene Aminosäure. Unter normalen Umständen kann der Körper ausreichend L-Arginin selbst herstellen, in besonderen Situationen wie Wachstum, intensiver körperlicher Belastung, Krankheit oder Verletzungen kann jedoch eine zusätzliche Zufuhr notwendig sein. L-Arginin ist ein zentraler Vorläufer für Stickstoffmonoxid (NO) – ein Molekül, das die Blutgefäße erweitert, die Durchblutung verbessert und die Gefäßgesundheit unterstützt. Es spielt außerdem eine Rolle bei der Wundheilung, dem Immunsystem und der Hormonregulation.

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Nicole WopfnerFachredaktion
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Funktionen im Körper

  • Vorstufe für Stickstoffmonoxid (NO) → Gefäßerweiterung, verbesserte Durchblutung
  • Unterstützung der Wundheilung und Regeneration
  • Beteiligung am Immunsystem (Stimulation bestimmter Immunzellen)
  • Rolle in der Hormonfreisetzung (z. B. Wachstumshormon)
  • Beteiligung am Harnstoffzyklus → Entgiftung von Ammoniak

Natürliche Quellen

  • Fleisch (Hühner- und Schweinefleisch)
  • Fisch (Lachs)
  • Milchprodukte (Käse, Joghurt)
  • Nüsse und Samen (Erd- und Walnüsse, Kürbiskerne, Sesam)
  • Hülsenfrüchte (Linsen, Soja)
  • Vollkornprodukte

Health Claim

Hinweis: Für L-Arginin bestehen aktuell keine spezifischen Health Claims nach EU-Verordnung 1924/2006. Zulässige beschreibende Aussagen:

  • Arginin ist Vorstufe für Stickstoffmonoxid und trägt zur Gefäßweitstellung bei
  • Arginin unterstützt Wundheilung und Regeneration
  • Arginin spielt eine Rolle bei der Immunfunktion

Fragen & Antworten

1. Welche Rolle hat Arginin?

Arginin ist die direkte Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO) – einem Molekül, das Blutgefäße erweitert, Durchblutung verbessert und die Gefäßgesundheit unterstützt.

2. Ist Arginin gut für Sportler?

Ja – häufig vor dem Training für bessere Pumpleistung.

3. Sollte Arginin bei Herpesinfektionen vorsichtig verwendet werden?

Ja. Arginin kann Herpesviren begünstigen. Bei rezidivierenden Herpesinfektionen wird eher ein höheres Lysin-Verhältnis empfohlen.

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