Nährstoffe / Aminosäuren / L-Asparaginsäure – Nicht-essenzielle Aminosäure

L-Asparaginsäure

Metalllöffel mit weißem Pulver und weißen Kapseln auf marmoriertem Hintergrund

Was ist L-Asparaginsäure und warum ist sie wichtig?

L-Asparaginsäure ist eine nicht-essenzielle, proteinogene Aminosäure, die im Körper sowohl durch die Nahrung aufgenommen als auch selbst synthetisiert wird. Sie spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel, insbesondere im Citratzyklus, und ist wichtig für den Stickstoffstoffwechsel und die Synthese anderer Aminosäuren. L-Asparaginsäure wirkt als Ausgangsstoff für die Bildung von Asparagin sowie weiteren wichtigen Biomolekülen. Sie ist an der Übertragung von Stickstoff zwischen Geweben beteiligt und trägt zur Synthese von Nukleotiden und Neurotransmittern bei. L-Asparaginsäure ist in vielen proteinreichen Lebensmitteln enthalten und in fast allen Körperzellen weit verbreitet. Eine zusätzliche Supplementierung ist in der Regel nicht erforderlich.

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Nicole WopfnerFachredaktion
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Funktionen im Körper

  • Beteiligung am Harnstoffzyklus (Ammoniakentgiftung)
  • Baustein für andere Aminosäuren (z. B. Asparagin)
  • Beitrag zur ATP-Produktion im Citratzyklus
  • Beteiligung an Neurotransmitterfunktionen (Aspartat als erregender Neurotransmitter)

Natürliche Quellen

  • Fleisch, Fisch
  • Milchprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse

Health Claim

Hinweis: Für L-Asparaginsäure bestehen aktuell keine spezifischen Health Claims nach EU-Verordnung 1924/2006. Zulässige beschreibende physiologische Aussagen:

  • Asparaginsäure ist am Energiestoffwechsel beteiligt

Fragen & Antworten

1. Welche Rolle spielen Asparagin & Asparaginsäure?

Diese Aminosäuren sind wichtig für Energie- & Proteinstoffwechsel.

2. Warum gilt Asparagin als wichtiger Stickstoffträger?

Asparagin transportiert Stickstoff sicher zwischen Zellen und Geweben. Dadurch unterstützt es Proteinaufbau, Regeneration und den Energiehaushalt.

3. Welche Rolle spielt Asparaginsäure im Energiestoffwechsel?

Asparaginsäure ist Teil des Citratzyklus und trägt zur ATP-Bildung sowie zur Entgiftung von Ammoniak im Harnstoffzyklus bei.

4. Muss Asparagin oder Asparaginsäure ergänzt werden?

In der Regel nicht – der Körper kann Asparagin selbst herstellen. Nur bei stark erhöhtem Proteinumsatz oder Stress steigt der Bedarf leicht an.

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